Pilzportraits 28. Januar 2018

AUSTERNPILZ

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Wissenschaftlicher Name: Pleurotus ostreatus

Synonyme: Austernseitling, Austernpilz, Kalbfleischpilz, Hiratake, Tamogitake

Verbreitung und Habitat in der Natur: Hauptsächlich auf kranken sowie toten Laubbäumen, selten auf Nadelhölzern. Weit verbreitet auf der ganzen Welt.

Geeignetes Substrat: Stroh, Papier, Kaffeesatz, Fruchtfleisch von Kaffeebohnen, Laubholz (Pappel, Eiche, Erle, Espe, Ahorn, Birke, Esche, Buche, Weide, Ulme)

Verwendung: Speisepilz, Vitalpilz

Der Austernpilz ist ein sehr einfach zu züchtender Speisepilz. Das Myzel dieses Pilzes ist sehr robust, weshalb er einer der beliebtesten Zuchtpilze ist. Die Fruchtkörper erreichen einen Durchmesser von 5 - 15 cm. Der Hut ist graubraun bis violett, nach unten hin zu den Lamellen und beim Stiel geht die Farbe ins Weißliche über.

Pleurotus ist reich an Vitaminen des B-Komplexes wie u. a. B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin), B5 (Niacin), B6 und B7 (Biotin). Darüber hinaus enthält er Folsäure sowie die Vitamine C und D (Calciferol). Ein Viertel der Trockensubstanz dieses Pilzes besteht aus Proteinen und enthält alle essentiellen Aminosäuren. Sehr wichtige Inhaltsstoffe des Pleurotus sind auch ß-Glukane (Polysaccharide), Pleuran und Lovastatin.

 

Taxonomie:

Klasse:  Agaricomycetes

Unterklasse:  Agaricomycetidae

Ordnung:  Champignonartige (Agaricales)

Familie:  Seitlingsverwandte (Pleurotaceae)

Gattung:  Seitlinge (Pleurotus)

Sporen: meist weiß bis grau, 7,5 - 9,5 x 3 - 4 µ, Schnallen sind vorhanden (clamp connections)

 

 

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Letzte Änderung am 29. Januar 2018
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